Ein seltener Gast aus Amerika - Der Drosseluferläufer (Actitis macularius)

Der Drosseluferläufer ist das amerikanische Äquivalent zu unserem heimischen Flussuferläufer. In Nordamerika ist diese Art ein durchaus häufiger Brutvogel, in Deutschland tritt die Art jedoch nur sehr selten als Irrgast auf - dieser Vogel ist erst der 13. Nachweis dieser Art für Deutschland und hält sich bereits seit über 2 Monaten an der Kieler Förde auf. 

Zu Beginn seines Aufenthaltes war er noch im Winterkleid, indem er sich kaum vom Flussuferläufer unterscheidet. Mittlerweile ist die Mauser ins Brutkleid aber stark fortgeschritten und die namensgebende, drosselähnliche Punktierung an Brust, Bauch und Flanken ist sichtbar. Hierdurch lässt er sich im Brutkleid auch einfach vom Flussuferläufer unterscheiden, der einen rein weißen Bauch- und Brustbereich aufweist.

Die Foto-Bedingungen dort waren leider alles andere als einfach - zuviel Sonne, viele große Steine der Uferbefestigung, die eine ganz tiefe Perspektive fast unmöglich machten und große Mengen unansehnlicher Algenpampe, die aber jede Menge Nahrung für den Vogel bereithielt. 

Wenigstens sorgte die Abendsonne noch für ein paar schöne Reflektionen auf der Wasseroberfläche, die mir dieses Foto ermöglichten:-)

Nach einer Corona-konformen dafür aber äußerst unbequemen Nacht im Auto konnte ich den Vogel dann doch noch bei sanftem Licht fotografieren, da die Morgensonne zumindest für eine Stunde noch von der erhöhten Uferböschung und Bäumen abgeschirmt wird. Um 8 Uhr wann dann allerdings das Licht schon wieder zu hart, sodass ich die Heimreise antreten konnte - glücklich ein paar Fotos dieser Rarität bekommen zu haben.

Mittelsäger auf der Kieler Förde
Mittelsäger auf der Kieler Förde

Ein paar Beifänge gab es natürlich auch noch. Diesen Mittelsäger habe ich noch kurz vor der Heimfahrt auf dem Weg zum Auto entdeckt.

Außerdem wuselte noch ein unverschämt entspannter Rotschenkel in Nähe des Drosseluferläufers umher und ein Zilpzalp flog immer wieder in die Algenpampe, um dort ein paar kleine Krebstierchen zu erbeuten.

Glanzlichter Wettbewerb 2021

Die Gewinner des diesjährigen Glanzlichter Fotowettbewerbs sind online veröffentlicht. Ich freue mich riesig, dass es mein Ostsee-Seehund unter die Highlights in der Kategorie Säugetiere geschafft hat:-))

Mein Dank gilt einem Dunkellaubsänger, der an diesem Tag sich nicht hat blicken lassen und meinem Kumpel Christian Lübke, der den Alternativ-Vorschlag machte dann zu den Seehunden zu fahren... DANKE!!!

Alle Siegerbilder können hier betrachtet werden.

Endlich ein richtiger Winter:-)

Kurz vor dem Schneesturm
Kurz vor dem Schneesturm

Zumindest für eine Woche hatten wir in Rostock nach langer Zeit mal wieder einen richtigen Winter mit Schneehöhen von ca. 20 cm und eisig kalten Temperaturen im zweistelligen Minusbereich - ein Traum für Naturfotografen.

Gefühlt ist es jetzt 10 Jahre her, dass wir für so lange Zeit solche Mengen an Schnee hatten. Und da ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht fotografiert habe, bin ich jetzt erstmals in den Genuss gekommen Schnee- und Eis-Fotos umsetzen zu können.

Amsel im Schneegestöber
Amsel im Schneegestöber

Die Amsel ist ja in der Regel ein von Naturfotografen sehr vernachlässigter Vogel... aber im Schnee macht sie aufgrund des schönen Kontrastes ordentlich was her. Und besonders bei den Männchen setzen dann der kräftig orange Schnabel und Lidring noch einen tollen Farbakzent.

Ein weiterer Vorteil der Amsel ist, dass sie fast überall häufig und oft an Menschennähe gewöhnt ist. So konnte ich schnell auf einsetzenden Schneefall reagieren und die Amseln in der Nachbarschaft fotografieren.

Tauwetter verursacht Frühlingsgefühle
Tauwetter verursacht Frühlingsgefühle

Mittlerweile ist die weiße Pracht in Rostock fast wieder verschwunden und es herrschen deutliche Plusgrade. Was für den Naturfotografen schade ist, freut die Vögel umso mehr... kommen sie doch jetzt wieder deutlich leichter an Nahrung.

Die höheren Temperaturen sorgen auch gleich für Frühlingsgefühle bei den Piepmätzen und man hört plötzlich an jeder Ecke ihren Gesang. Auch diese Amsel ließ sich davon anstecken und zeigte schon ausgiebiges Balzverhalten.

Farben des Winters

Ostsee-Seehund
Ostsee-Seehund

Mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen die Farben, die der Winter uns für die Fotografie anbietet, näher bringen. Gefühlt kommt es mir so vor als ob dieser Winter besonders viele graue Tage zu bieten hat. Doch das ist kein Grund nicht raus zu gehen. Gerade an bedeckten, grauen Tagen kann man die Tiere besonders gut vor einem eleganten, hellen Hintergrund präsentieren. Das funktioniert besonders gut bei Tieren auf dem Wasser oder indem man gegen den Himmel fotografiert. Einfach das Tier korrekt belichten bzw. leicht überbelichten und schon wird der Hintergrund weiß.

Sonnenaufgang über den Fischlandwiesen
Sonnenaufgang über den Fischlandwiesen

Wenn die Sonne sich dann doch mal zeigt, gibt es fantastische und sehr intensive Farben... besonders wenn zusätzlich Wolken am Himmel sind. Hier durfte ich einen traumhaften Sonnenaufgang in den Fischlandwiesen erleben. Es gab nur einen schmalen annähernd wolkenfreien Streifen am Horizont und leider gewann das Grau auch schnell wieder die Oberhand über diesen Tag.

Sonnenuntergang am Salzhaff
Sonnenuntergang am Salzhaff

Auch die seltenen Sonnenuntergänge bescheren uns im Winter besonders tolles Licht. Dann braucht man eigentlich nur noch etwas Wolken am Himmel und eine Wasserfläche in der sich die Farben spiegeln... dazu vielleicht noch ein kleines Landschaftsdetail und fertig ist das Foto.

Sanderlinge kurz nach Sonnenuntergang
Sanderlinge kurz nach Sonnenuntergang

Man sollte nach Sonnenuntergang nicht zu schnell die Fotoausrüstung einpacken. Hier wurden die Sanderlinge direkt nachdem die Sonne hinter einem Wald am Horizont verschwunden war in wundervolle zarte Farbtöne gehüllt. Kurz zuvor ließen die letzten Sonnenstrahlen sie noch golden erstrahlen (Foto s. unten).

In den Pilzen

Specht-Tintling (Sigma 180mm f2.8)
Specht-Tintling (Sigma 180mm f2.8)

Dieses Jahr im November habe ich mich erstmals fotografisch mit Pilzen beschäftigt und es hat mich riesig gefreut gleich so attraktive Arten wie den Specht-Tintling, Buchen-Schleimrübling und Samtfuß-Rübling zu entdecken:-)

Und da Pilze bekanntlich nicht wegrennen, hatte ich alle Zeit der Welt mich durch meine Objektivpalette zu probieren. Und so kamen das Sigma 180mm f2.8 Macro, das EF100-400mm f4.5-5.6L IS II und das EF300mm f2.8L IS II zum Einsatz. 

gleiche Situation wie oben (RF35mm f1.8 MACRO)
gleiche Situation wie oben (RF35mm f1.8 MACRO)

Extra für die Pilz-Fotografie hatte ich mir noch das RF 35mm f1.8 MACRO zugelegt, ein Objektiv von dem ich rundum begeistert bin. Denn gerade in der Pilz-Fotografie kann es sehr reizvoll sein die Umgebung mit einzubeziehen. Aufgrund der geringen Größe (vergleichbar mit dem 2fach TK) findet man immer einen Platz und die Abbildungsleistung ist hervorragend. Gerade für größere Pilze wie den Specht-Tintling benötigt man bei dieser Brennweite auch die Offenblende von f1.8 damit die Umgebung zwar gut zu erkennen ist, der Pilz aber nicht in zu deutlichen Strukturen unter geht.

gleicher Pilz wie oben einen Tag später (RF35mm f1.8 MACRO)
gleicher Pilz wie oben einen Tag später (RF35mm f1.8 MACRO)

A propos Zeit... für die Specht-Tintlinge hat man "nur" 2 Tage Zeit, um sie in ansehnlichem Zustand zu fotografieren, da sie sehr schnell "zerfließen". Dieses Foto ist einen Tag nach den beiden Aufnahmen oben entstanden - der Hut ist hier schon aufgewölbt. Einen Tag später stand nur noch ein weißer Stiel mit Resten vom Hut.

Buchen-Schleimrübling (RF35mm f1.8 MACRO)
Buchen-Schleimrübling (RF35mm f1.8 MACRO)

Der Buchen-Schleimrübling ist eher unter Fotografen wegen seiner schönen Lamellenstruktur bekannt, als unter Pilzessern. Er ist zwar essbar, soll aber relativ geschmacklos sein.

Um die schöne Lamellenstruktur sichtbar zu machen, bietet sich der Einsatz einer Taschenlampe an. Für diese Aufnahme wurde der Pilz von oben "durchleuchtet".

Samtfuß-Rübling (EF100-400mm f4.5-5.6L)
Samtfuß-Rübling (EF100-400mm f4.5-5.6L)

Der Samtfuß-Rübling oder Winter-Rübling ist ein Winterpilz, der erst nach dem ersten Frost wächst und so hat ein Foto-Kumpel dieses Prachtexemplar auch erst Ende November auf einer gemeinsamen Tour entdeckt - ich wäre schnurstracks an ihm vorbei gelaufen. Er soll ein schmackhafter Speisepilz sein - trotzdem habe ich darauf verzichtet ihn zu ernten.

Da sich dieser Pilz einen recht hoch gelegenen Wuchsort ausgesucht hatte, habe ich hier das 100-400mm Objektiv benutzt. Mit dem 180er Makro wäre die Entfernung beim Arbeiten vom Stativ zu groß gewesen.

 

Auf meinen Pilz-Touren sind noch Bilder von weiteren Arten wie Helmlingen, Korallenpilz und dem beringten Flämmling entstanden. Diese finden Sie in der Gallerie weiter unten. Ich wünsche viel Spaß beim Betrachten!

Rückblick Watvogel-Saison 2020

Sanderling
Sanderling

Mittlerweile haben wir Anfang November und die meisten Watvögel haben die Mecklenburgische Ostseeküste in Richtung Winterquartier verlassen - Zeit die diesjährige Watvogel-Saison Revue passieren zu lassen. 

Auffallend war, dass bereits Ende August für hiesige Verhältnisse ungewöhnlich viele diesjährige Sanderlinge unterwegs waren und so waren diese flinken Flitzer auch die ersten Vögel die ich fotografieren konnte. Alpenstrandläufer trafen dagegen erst gegen Mitte September in größerer Zahl ein. Sichelstrandläufer konnte ich in meinen Foto-Gebieten nur 2 beobachten und Zwergstrandläufer fehlten komplett.

Pfuhlschnepfe mit erbeutetem Sandfloh
Pfuhlschnepfe mit erbeutetem Sandfloh

Dagegen hielten sich von Anfang September bis Mitte Oktober fast permanent 2 bis 3 kooperative Pfuhlschnepfen in einem meiner Gebiete auf. Sie stocherten im losen Sand hauptsächlich nach Sandflöhen. Diese haben sich dort dieses Jahr sehr stark vermehrt. Aufgefallen ist mir das als ich eines abends erst im Dunkeln den Rückweg angetreten habe. Im Schein der Taschenlampe konnte ich Massen von Ihnen auf dem Strand beobachten. Anscheinend verlassen sie erst im Dunkeln die schützenden tieferen Sandschichten.

Sonnenuntergang mit Kiebitzregenpfeifer
Sonnenuntergang mit Kiebitzregenpfeifer

Ab der letzten September-Dekade bis Mitte Oktober waren verhältnismäßig viele Kiebitzregenpfeifer in meinen Foto-Gebieten unterwegs. In so großer Anzahl (teilweise mehr als 20 Vögel) habe ich sie dort bisher noch nicht beobachten können. Es waren erfreulicherweise auch immer wieder kooperative Vögel dabei, die mich so nah heran ließen, dass ich Aufnahmen mit dem Standardzoom (24-70mm) machen konnte. Das hatte ich bei Vögeln dieser Art so bisher noch nicht erlebt und so gelangen mir während dieser Watvogel-Saison deutlich mehr gute Fotos vom Kiebitzregenpfeifer als in all den Jahren zuvor.

Meerstrandläufer in Warnemünde
Meerstrandläufer in Warnemünde

Mitte Oktober wehte uns dann ein Sturm aus nördlicher Richtung die ersten Meerstrandläufer an die Ostseeküste. Bis zu 5 dieser Vögel konnten in Warnemünde beobachtet werden. Zu dieser Zeit streifen die Meerstrandläufer aber noch umher und so haben sie uns nach ein paar Tagen wieder verlassen. Ich bin gespannt ob auch diesen Winter wieder einiger dieser Vögel ihr Winterquartier in Warnemünde aufschlagen werden.

Thorshühnchen
Thorshühnchen

Den krönenden Abschluss der Watvogel-Saison 2020 bildete dann Anfang November ein Thorshühnchen, das sich für einen Tag bei Kühlungsborn aufhielt. Diese kleinen Hektiker sind äußerst selten an der mecklenburgischen Ostseeküste und dieser Vogel war meine Erstbeobachtung der Art:-) Mein Dank gilt dem Entdecker Roland Neumann!!!

Sanftes Licht und leichte Wellen sorgten zudem für optimale Bedingungen, um das Thorshühnchen auf ästhetischen Fotos zu verewigen:-)

 

Mordor;-)
Mordor;-)

Während meiner vielen Strand-Touren in den letzten Wochen ergaben sich immer wieder wunderbare Lichtstimmungen für die ich dann hin und wieder die Watvögel links liegen gelassen habe;-)

Herbst auf dem Darß

Nordstrand Prerow
Nordstrand Prerow

Spätestens wenn der Limikolen-Zug im September den Höhepunkt erreicht, ist der Darß immer wieder ein lohnendes Ziel. Diese Jahr habe ich es für 2 Tagestouren Ende August und Mitte September zum Nordstrand nach Prerow geschafft. Ende September, wenn zusätzlich zum Watvogel-Zug noch die Hirschbrunft stattfindet, hatte ich mich dann für eine Woche in Prerow einquartiert. Gefühlt waren - wohl Corona sei Dank - deutlich mehr Menschen dort unterwegs als in den letzten Jahren und menschenleere Strände gab es nur nach kräftigen Regenschauern...

Adulter Alpenstrandläufer mit Resten vom Brutkleid
Adulter Alpenstrandläufer mit Resten vom Brutkleid

Gerade bei der Watvogel-Fotografie sind die Menschenmassen doch hinderlich - zum Einen weil die Vögel durch die Spaziergänger immer wieder aufgescheucht werden, zum Anderen muss man mehr Fragen zu den Vögeln beantworten als dass man zum  Fotografieren kommt... mein Favorit bisher:

 

"Sind das Baby-Möwen?";-)

Prachttaucher
Prachttaucher

An Limikolen konnte ich am Nordstrand Steinwälzer, Alpenstrandläufer, Sanderling, Knutt und Pfuhlschnepfe fotografieren.

Das absolute Highlight bei meinen Nordstrand-Besuchen war aber ein Prachttaucher der sich im schönsten Abendlicht nur wenige Meter vom Strand entfernt in fototauglicher Entfernung aufhielt:-)

 

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl der Limikolen und Prachttaucherbilder die am Nordstrand Prerow entstanden sind:

Ein Wildschwein im Nothafen
Ein Wildschwein im Nothafen

Gleich am ersten Abend meiner Prerow-Woche hatte ich viel "Schwein" denn selbiges hielt sich kurz nach Sonnenuntergang auf einer Sandbank im Nothafen auf und die letzten Himmelsfarben spiegelten sich im Wasser.

Auf dem Rückweg zur Unterkunft bot sich mir dann auf einer Wiese noch eine schöne Stimmung mit Mond, Nebel und Pferden:-)

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Vor den Toren von Rostock

Vor den Toren von Rostock haben wir sogar ein paar "Berge". Die meisten von Ihnen werden für die bis zu 70 Höhenmeter wahrscheinlich nur ein müdes Lächeln übrig haben... für einen echten Norddeutschen ist das aber schon verdammt hoch;-)

Und immerhin gab es hier zu DDR-Zeiten den nördlichsten Ski-Lift Ostdeutschlands.

Hier gibt es auf engem Raum sehr unterschiedliche Standortbedingungen wie z.B. Trockenrasen und Feuchtwiesen, die dieses Gebiet sehr wertvoll für Flora und Fauna machen.

Und zumindest hier kann man in Mecklenburg noch ein paar Schmetterlinge finden, wobei die Individuen-Zahlen für mittel- und süddeutsche Verhältnisse lächerlich gering sein dürften.

Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)
Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus)

Zu den häufigsten Schmetterlingen gehört dort das Kleine Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus).

Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)
Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus)

An Bläulingen konnte ich hier bisher nur den Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus) und den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling (Aricia agestis) finden.

Kleiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas)
Kleiner Feuerfalter (Lycaena phlaeas)

Die Feuerfalter gehören taxonomisch auch zu den Bläulingen. Aus dieser Familie kommt vor allem der Kleine Feuerfalter (Lycaena phlaeas) vor. Mit etwas Glück kann man aber auch den Braunen Feuerfalter (Lycaena tytirus) entdecken.

Kleines Wiesenvögelchen im Gegenlicht
Kleines Wiesenvögelchen im Gegenlicht

Das Kleine Wiesenvögelchen macht besonders im abendlichen Gegenlicht ein sehr gute Figur und die orangen Vorderflügel werden schön durchleuchtet.

Weitere Schmetterlingsarten, die ich hier schon beobachten konnte, sind das Große Ochsenauge (Maniola jurtina), ein Schwalbenschwanz (Papilio machaon), ein Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), einen Blutbär (Tyria jacobaeae) sowie diverse Weißlinge, Admirale, C-Falter und Kleine Füchse.

Auch für die Landschaftsfotografie bieten sich hier schöne Abendstimmungen. Und wenn man nicht gerade mit Fotografieren beschäftigt ist, lässt sich der Sonnenuntergang natürlich auch bei einem schönen Picknick genießen...

Fernsehbeitrag für BINGO! - Die Umweltlotterie

Kürzlich konnte ich erste Fernseh-Erfahrung sammeln. In dem Beitrag "Naturfotograf in Zeiten von Corona" begleite ich das Bingo-Team auf einem Strandspaziergang zu Sandregenpfeifer und Uferschwalbe. Der Beitrag wurde in der Sendung vom 07.06. gezeigt und kann noch bis zum 14.06.2020 17 Uhr in der NDR Mediathek angeschaut werden. Der Beitrag beginnt bei 48:15 Minuten. 

Kindergarten im Schnepfen-Moor

Graugansfamilie
Graugansfamilie

Mitte Mai habe ich die Lockerung der Corona-Maßnahmen ausgenutzt und bin für 3 Tage ins Schnepfen-Moor nach Niedersachsen gereist. Für Mai war es morgens noch sehr kalt - ich musste sogar Eis von der Windschutzscheibe kratzen. Dafür gab es schöne Nebelstimmungen:-)

Zu dieser Zeit waren sehr viele Jungvögel unterwegs. Bei den Graugänsen gab es Nachwuchs in allen Altersstufen von frisch geschlüpft bis schon fast ausgewachsen.

junge Uferschnepfe
junge Uferschnepfe

Bei den Uferschnepfen konnte ich 2 Paare entdecken die Jungvögel führten. Die Kleinen im relativ hohen Gras zu entdecken und dann noch ein halbwegs brauchbares Foto zu machen war dann eine Herausforderung.

Bei diesem Foto hatte ich Glück, dass sich der Jungvogel für kurze Zeit in einem Bereich mit niedrigem Bewuchs aufhielt.

Familie Kiebitz
Familie Kiebitz

Eine Kiebitzfamilie mit 3 erst wenige Tage alten Jungen hielt sich an einer der wenigen verbliebenen Wasserflächen auf. Eigentlich kenne ich die Kiebitze im Schnepfen-Moor als relativ scheu. Umso mehr überraschte es mich, dass die Altvögel mich gar nicht beachteten - einer zeigte nur 5 Meter vor mir ausgiebiges Komfortverhalten.

Ihre Aufmerksamkeit galt der Blässralle, die ebenfalls noch sehr kleine Junge führte. Beide Eltern behakten sich des öfteren, um die jeweils eigenen Jungen zu schützen - bei diesen Kämpfen war ich mit 600mm Brennweite leider nur Zuschauer.

Großer Brachvogel beim Hudern der Jungen
Großer Brachvogel beim Hudern der Jungen

Dieser Aufenthalt im Schnepfen-Moor hat mir die ersten vorzeigbaren Fotos vom Großen Brachvogel beschert, worüber ich mich sehr gefreut habe:-)

Hier sieht man einen Altvogel beim Hudern der Jungen. Die Kleinen konnte ich auf die Entfernung nur durchs Fernglas schemenhaft durchs hohe Gras huschen sehen. 

Aber schön zu sehen, dass diese charismatische Art dort noch Nachwuchs großzieht. In Mecklenburg-Vorpommern ist der Große Brachvogel als Brutvogel mittlerweile sehr selten geworden.

Rotschenkel wirft Ballast ab;-)
Rotschenkel wirft Ballast ab;-)

Rotschenkel erwische ich im Schnepfen-Moor regelmäßig dabei wie sie sich von unnötigem Ballast erleichtern. Gelang mir letztes Jahr dort ein Foto mit Speiballen, kam dieses Mal der unverdauliche Rest aus einer anderen Körperöffnung... aber immerhin als perfekt geformte Kugel.

Reh
Reh

An einer Stelle hielt sich regelmäßig ein Reh auf von dem mir auch ein paar Fotos gelangen. Erst am letzten Tag entdeckte ich, dass sie ein Kitz hatte. Beide sprangen mittags voller Lebensfreude über die Wiese als ich auf einem Erkundungsgang war - natürlich ohne Kamera;-)

Uferschnepfe im Gegenlicht
Uferschnepfe im Gegenlicht

Abends gelang mir dann noch eine stimmungsvolle Gegenlichtaufnahme von einer Uferschnepfe, die sich nach einem ausgiebigen Bad das Wasser aus dem Gefieder schüttelt.

Laichzeit

Erdkröte (Bufo bufo)
Erdkröte (Bufo bufo)

Während die Moorfrösche schon vor 2 Wochen ihre Laich-Orgie gefeiert haben - leider an einer nicht zugänglichen Stelle - haben sich die Erdkröten bis letzte Woche Zeit gelassen. Dann  haben sie das wärmere Wetter genutzt und sind in Scharen zu den Laichgewässern gewandert. Mittlerweile haben sie ihr Laichgeschäft so gut wie beendet und die ersten schleppen sich völlig erschöpft wieder zurück in die terrestrischen Lebensräume.

Grasfrosch-Liebe (Rana temporaria)
Grasfrosch-Liebe (Rana temporaria)

Die Grasfrösche haben sich sogar noch ein paar Tage länger Zeit gelassen. Dafür ging es dann am Ostersonntag mächtig zur Sache... bleibt zu hoffen, dass in ein paar Wochen viele junge Grasfrösche und Erdkröten das Laichgewässer verlassen werden.

Begegnung mit dem Pestvogel

Der Seidenschwanz wurde im Mittelalter als Pestvogel bezeichnet
Der Seidenschwanz wurde im Mittelalter als Pestvogel bezeichnet

Das nur alle paar Jahre in der kalten Jahreszeit massenhafte Erscheinen des Seidenschwanzes in Mitteleuropa galt im Mittelalter als böses Omen und resultierte in Namen wie Pestvogel oder Sterbevögeli.

Weitaus harmloser ist dagegen der Name "7-Jahres-Vogel" der sich darauf bezieht, dass diese Vögel nur alle 7 Jahre in großer Anzahl in Mitteleuropa auftreten.

Für mich ist es auch der erste große Einflug den ich im Raum Rostock bewusst erlebe seit ich 2013 mit der Naturfotografie begonnen habe:-)

In der Abendsonne glänzt das Gefieder wie Seide
In der Abendsonne glänzt das Gefieder wie Seide

Der Name Seidenschwanz (Bombycilla garrulus) wird der Schönheit dieses Vogels dagegen deutlich gerechter. Der seidige Glanz des Gefieders wird aber erst deutlich wenn die Vögel vom sanften Morgen- oder Abendlicht beschienen werden.

Das Brutgebiet dieser Art erstreckt sich über die gesamte Taiga-Zone von Nordskandinavien über Russland bis nach Kanada und erst wenn im Winter in den Brutgebieten Nahrungsmangel herrscht weichen die Vögel weiter nach Süden aus.

Seidenschwanz im Roten Schneeball
Seidenschwanz im Roten Schneeball

Zur Brutzeit ernähren sich Seidenschwänze überwiegend von Insekten während im Winter Beeren die Hauptnahrungsquelle darstellen. Bevorzugt werden Eberesche, Liguster, Schneeball, Mistel und Hagebutte. Aber auch Äpfel und Birnen werden nicht verschmäht und an warmen Wintertagen kann man die Vögel auch hier hin und wieder bei der Insektenjagd beobachten.

Beeren fördern die Verdauung;-)
Beeren fördern die Verdauung;-)

...und wer viele Beeren futtert muss sich um Verstopfung keine Sorgen machen;-)

An der Nordsee

Pfahlbau am Strand von St. Peter-Ording
Pfahlbau am Strand von St. Peter-Ording

Kürzlich war ich für ein paar Tage an der Nordsee in St. Peter-Ording. Die langen Tüten habe ich zu Hause gelassen und mich stattdessen ein wenig mit den charakteristischen Pfahlbauten am dortigen Strand und der Landschaft beschäftigt.

Das Wetter hatte über Regen, ein wenig Sonne und Sturm viel zu bieten... vor allem für schwarz-weiss Aufnahmen und insgesamt bin ich mit der Ausbeute für meinen ersten Aufenthalt dort sehr zufrieden:-)

Rotwild und Limikolen auf dem Darß

Dünen-Hirsch mit seinen Mädels
Dünen-Hirsch mit seinen Mädels

Zur Rotwild-Brunft hatte ich mich wieder eine Woche auf dem Darß einquartiert. Gleich am ersten Abend hatte ich Glück, dass einer der Hirsche mit seinem Kahlwildrudel eine halbe Stunde lang in ansprechender Foto-Entfernung auf der Düne posierte:-)

Wenn die Hirsche sich nicht blicken lassen...
Wenn die Hirsche sich nicht blicken lassen...

Den gleichen Gefallen taten sie mir am nächsten Abend leider nicht... und so kann man auf dem Darß auch leicht stundenlang an den wenigen Stellen an denen sich die Hirsche manchmal auf Foto-Distanz nähern vergeblich warten. Da Kamera und Stativ schon aufgebaut waren habe ich mir die Zeit mit dem Mond vertrieben;-)

Das "Monster" vom Darßer Ort;-)
Das "Monster" vom Darßer Ort;-)

Ein kapitaler Hirsch, der sein "Unwesen" am Darßer Ort trieb zeigte an seinem imposanten Geweih eine ganze Reihe ungewöhnlich geformter Enden. Am besten ließ sich das Tier in der Woche von den beiden Beobachtungstürmen aus in einiger Entfernung beobachten. Und so ist das Foto auch nur ein Ausschnitt.

Sanderling am Muschel-Buffet
Sanderling am Muschel-Buffet

Deutlich mehr als das Rotwild reizen mich aber die Watvögel. Es passiert einfach mehr und man kann wunderbar den kindlichen Trieb sich im Dreck zu suhlen befriedigen;-)

Zu dieser Jahreszeit sammelt sich am Nordstrand Prerow immer sehr viel braune Algenpampe, die die Watvögel gerne zur Nahrungssuche nutzen. Dort lassen sich aber kaum ästhetisch ansprechende Fotos umsetzen. Erst am vierten Tag hatte ich Glück dass eine Sandbank trocken fiel und jede Menge Muscheln als  Nahrung freigab - ein Festmahl für die Watvögel.

Ziiiiiiehhhhh.... (Alpenstrandläufer)
Ziiiiiiehhhhh.... (Alpenstrandläufer)

Dieser Alpenstrandläufer hatte wohl etwas Interessantes im Schlick mit seinem Schnabel ertastet und versuchte mit aller Kraft es ans Tageslicht zu befördern - leider ohne Erfolg.

Pfuhlschnepfe
Pfuhlschnepfe

Es gab vor allem Alpenstrandläufer, Sanderlinge, Austernfischer und Pfuhlschnepfen, die ich auch fotografieren konnte. Von den wenigen Kiebitzregenpfeifern, Grünschenkeln und Großen Brachhvögeln gelangen mir keine Fotos da sie sich überwiegend in der gesperrten Kernzone aufhielten.

Vortrag am 26.06.2019 in Rostock (Eintritt frei)

Karmingimpel
Karmingimpel

Wildes Mecklenburg-Vorpommern

 

Dr. Kai Bratke

17:00 - 18:00 Uhr

Neues Museum

Universitätsplatz 1

Rostock

Hörsaal 323

 

In der Reihe Vorweisungen aus der Zoologischen Sammlung

 

Bei den Rotbauchunken

rufende Rotbauchunke
rufende Rotbauchunke

Die Amphibien-Saison im Landkreis Rostock verläuft zumindest in meinem bevorzugten Foto-Revier sehr merkwürdig. Moorfrösche habe ich lediglich vereinzelt blubbern gehört und auch von den Grasfröschen habe ich lediglich eine kleinere Laichgesellschaft von ca. 10 Fröschen entdeckt. Dafür waren massenhaft Erdkröten in den Teichen. Solche Mengen habe ich in den Jahren zuvor dort nie gesehen. Die Rotbauchunken sind in diesem Jahr sehr früh dran. Schon letzte Woche konnte ich erste Rufer ausmachen.

Revierkampf zweier Rotbauchunken-Männchen
Revierkampf zweier Rotbauchunken-Männchen

Gestern hatte sich in einem der Teiche schon eine größere Gemeinschaft aus mindestens 10 Rufern gebildet. Die Tiere zeigten auch kaum noch scheu, so dass mir einige Fotos gelangen. Zum ersten Mal konnte ich sogar einen Revierkampf zweier Männchen beobachten und fotografieren. Rotbauchunken-Männchen beanspruchen Reviere von 1 bis 2 Quadratmetern und wenn eine Mindestdistanz von ca. 60cm unterschritten wird kann es zu erbitterten Kämpfen kommen, die meist nur kurz selten aber bis zu mehreren Minuten dauern können. 

Portrait einer rufenden Rotbauchunke
Portrait einer rufenden Rotbauchunke

Dabei umklammern sich die Männchen und versuchen den Kontrahenten unter Wasser zu drücken. Um dies zu erschweren pumpen sich die Tiere mit Luft auf. Der Kampf gestern dauerte ca. 4 Minuten bis der Verlierer tauchend das umkämpfte Revier verließ. Von dem Revierkampf gelangen mir nur eine handvoll brauchbare Fotos... es ist nicht leicht eine wirbelnde dunkle Masse ansprechend zu fotografieren.

Dafür zeigte sich ein Rufer aber gnädig und platzierte sich so zum Licht, dass ich noch ein paar Lichtreflexe in die Aufnahme mit einbeziehen konnte.

Unterwegs im Rhein-Main-Gebiet

Halsbandsittiche
Halsbandsittiche

Am Samstag war ich beim Limeshainer Naturfototreff  in Erlensee (MKK) - eine sehr schöne und blendend organisierte Veranstaltung!

Den Sonntag habe ich dann genutzt, um mir erstmalig die wild lebenden Papageien in der Region anzuschauen.

Der Halsbandsittich ist der häufigste mittlerweile heimische Papagei, der in Deutschland eine sich selbst erhaltende Population gebildet hat. Schätzungen für 2014 gehen von ca. 30.000 Exemplaren hierzulande aus.

Großer Alexandersittich (m)
Großer Alexandersittich (m)

Die deutlich seltenere mittlerweile heimische Papageienart ist der Große Alexandersittich. Vom Halsbandsittich lässt er sich durch die Größe, die braunroten Schulterflecken und den leuchtend roten Unterschnabel unterscheiden. Letzterer ist beim Halsbandsittich dunkelrot bis schwärzlich gefärbt.

Eine Zählung 2018 hat für Deutschland 168 Brutpaare und mindestens 750 Individuen ergeben.

Beide Arten sind Höhlenbrüter und bevorzugen hohe Bäume wie diese Platane.

Zwergtaucher
Zwergtaucher

Besonders gefreut habe ich mich noch über diesen Zwergtaucher, der mir einige Fotos und die ersten vorzeigbaren diesen Art überhaupt ermöglicht hat:-)

Hier habe ich ihn indiskret bei der Morgentoilette erwischt;-)

Leuchtturm in Warnemünde
Leuchtturm in Warnemünde

Die Rückfahrt am heutigen Rosenmontag gestaltete sich dann recht stürmisch. Also habe ich noch einen kurzen Abstecher nach Warnemünde gemacht in der Hoffnung ein paar schöne Wellenbrecher an den Molen einfangen zu können... doch leider hatte sich der Sturm so weit gelegt, dass es nur ein paar kleine Spritzer gab.

Die Wolken am Himmel hatten jedoch noch eine schöne dramatische Wirkung und bildeten eine tollen Hintergrund für den Leutturm.

In a Dream

So nebulös erschien der Meerstrandläufer in meinen Träumen bevor ich ihn endlich im November 2013 das erste Mal vor der Linse hatte... ein absolutes Wunschmotiv von mir! Aufgrund des relativ einheitlich braun gefärbten Kopfes und Rückens hatte ich diese Art bisher nicht als schwarz-weiß-tauglich auf dem Schirm... letzten Sonntag dann hat dieser Vogel mich eines besseren belehrt - es sind doch deutlich mehr Kontraste vorhanden als auf den ersten Blick ersichtlich.

Nach der Sturmflut (Landkreis Rostock)

Steilküstenabbruch bei Rosenort
Steilküstenabbruch bei Rosenort

Am 2./3. Januar 2019 gab es an der Ostseeküste eine starke Sturmflut. Im Rostocker Stadthafen wurde ein Pegelstand von 1,83 Metern über normal gemessen und in Warnemünde von 1,67 über normal. Damit war das seit 1954 die stärkste Sturmflut in der Hansestadt.

 

Steilküstenabbruch bei Rosenort
Steilküstenabbruch bei Rosenort

An der Steilküste bei Rosenort zwischen Rostock und Graal-Müritz hat sich die Ostsee einiges an Land geholt und die Bäume in der vordersten Reihe mussten dran glauben.

Küstenschutzdüne im Bereich des Hütelmoores mit Sanddornvegetation
Küstenschutzdüne im Bereich des Hütelmoores mit Sanddornvegetation

Im Bereich des Hütelmoores östlich von Rostock hat sich die Ostsee ca. 5-6m der Küstenschutzdüne geholt. Und im Bereich des Heiligensees gab es den lange ersehnten Durchbruch. Das Hütelmoor war ursprünglich ein Küstenüberflutungsmoor, wurde zu DDR-Zeiten aber melioriert. Mittlerweile wurde das Moor wiedervernässt und die Küstenschutzmaßnahmen wurden eingestellt, um das Moor wieder an das Wasserregime der Ostsee anzuschließen.

Strand im Bereich des Heiligensees - keine Küstenschutzdüne mehr!
Strand im Bereich des Heiligensees - keine Küstenschutzdüne mehr!

Den letzten Salzwassereinbruch ins Hütelmoor gab es 1995 nach einer schweren Sturmflut. Danach wurde die Küstenschutzdüne jedoch noch einmal erneuert. Erst anschließend wurden die Küstenschutzmaßnahmen im Gebiet eingestellt. Durch Sturmfluten im Jahr 2006 und 2017 wurde die Düne im Bereich Heiligensee dann soweit abgetragen, dass es nun zum Durchbruch auf ca. 50m Breite kam.

An weiteren Stellen sind bestimmt noch 2 Sturmfluten von diesem Kaliber nötig um auch dort die Düne vollständig abzutragen.

Sterntaucher
Sterntaucher

Mittlerweile hatte sich der Sturm gelegt und der Wasserstand der Ostsee war wieder im Normalbereich.

Die Ostsee war fast spiegelglatt, so dass man sehr gut die Wasservögel erkennen konnte die sich weit draußen aufhielten. Es gab Trauer-, Eis-, Eider- und Schellenten, Mittelsäger, Haubentaucher und als absolutes Highlight mindestens 3 Sterntaucher.

Schellenten (4m, 1w)
Schellenten (4m, 1w)

Als dann eine dunkle Wetterfront aufzog, boten einige Schellenten, die sich in Strandnähe aufhielten einen wunderbaren Kontrast in dem Grau.

Helgoland im Zeichen der Singvögel und Exoten auf dem Rückweg

diesjährige Gebirgsstelze
diesjährige Gebirgsstelze

Für meinen diesjährigen Oktober-Urlaub auf Helgoland hatte ich mir ein entspannte Zwergammer gewünscht. Und kaum war ich nach einer schaukeligen Überfahrt mit leichten Übelkeitsgefühlen in meiner Unterkunft angekommen, rief mich schon ein Kumpel an und berichtete mir von einer entspannten Zwergammer bei der Jugendherberge... manchmal läuft's:-) Allerdings war mir erstmal eine ordentliche Mahlzeit zur Magenberuhigung wichtiger, sodass ich den Vogel an diesem Tag nicht mehr fand. Dafür begegnete mir auf einem ersten Erkundungsgang eine Gebirgsstelze, die ein paar Fotos zuließ:-)

Zwergammer
Zwergammer

Am nächsten Tag konnte ich mich dann ausführlich der Zwergammer widmen, die freundlicherweise noch auf der Insel weilte. Auch an diesem Tag war es noch sehr windig, sodass Massen von Singvögeln auf der Insel Station machten und sich auf der windgeschützten Seite im Nordostgelände konzentrierten. Das war sehr beeindruckend und in dem Ausmaß hatte ich das bei meinen vorangegangenen Helgoland-Aufenthalten noch nicht erlebt.

Ohrenlerche
Ohrenlerche

Ganz besonders habe ich mich über die Ohrenlerchen gefreut. Am Nordoststrand hielten sich teilweise über zwanzig dieser Vögel auf. Fotografisch stellten sie sich allerdings als harte Nüsse dar und erst am 4. und 5. Tag intensiver Beschäftigung mit ihnen gelangen mir die Fotos die ich mir vorgestellt hatte.

Fitis
Fitis

Da an Limikolen nichts besonderes auf der Insel weilte, konnte ich mich ausführlich den Singvögeln widmen und mit Gebirgsstelze, Zwergammer, Ohrenlerche, Fitis und Klappergrasmücke 5 Arten in sehr guter Qualität ablichten, die mir in meiner Sammlung noch fehlten:-)

 

Waldpieper
Waldpieper

Ornithologisches Highlight waren für mich die Zwergammer und ein Waldpieper, von dem mir allerdings nur Belegbilder vergönnt waren. Im Unterschied zum Wiesenpieper hat der Waldpieper einen deutlich breiteren Überaugenstreif und einen dunklen Punkt schräg unten hinter dem Auge. Auch der Rücken ist deutlich kontrastärmer gestrichelt als beim Wiesenpieper. Neben diesen beiden Arten waren noch eine Krähenscharbe, diverse Gelbbrauen-Laubsänger und eine Waldohreule Erstbeobachtungen für mich.

Während der Rückfahrt hatten wir fast spiegelglatte See worüber mein Magen sehr dankbar war. Je näher wir Cuxhaven kamen desto bewölkter wurde es. Dadurch gab es zum Sonnenuntergang noch spektakuläre Lichtspiele... ein perfekter Abschluss einer tollen Woche auf Helgoland.

Nandu bei Utecht
Nandu bei Utecht

Nachdem ich noch eine Nacht in Bremerhaven verbracht hatte ging es am nächsten Tag zurück nach Rostock. Zwischendurch machte ich noch halt bei den Nandus am Ratzeburger See. Diese Population geht auf im Jahre 2000 aus einer Farm entwichene Vögel zurück. Aus diesen Tieren hat sich mittlerweile eine selbsterhaltende Population gebildet, die etwa 200 Tiere umfasst. Es ist schon ein skuriler Anblick diese Laufvögel dort auf den Äckern zu sehen. Aufgrund angeblicher landwirtschaftlicher Schäden durch die Vögel ist man dazu übergegangen die Eier anzubohren, um die Population einzudämmen.

Eine Woche auf dem Darß (MV)

Rothirsch
Rothirsch

Zur Rotwild-Brunft hatte ich mich eine Woche auf dem Darß eingemietet. Das Rotwild zeigte sich allerdings nur sehr verhalten dieses Jahr. Und viele Stunden passierte... NICHTS. Dieser Hirsch erfreute dann die wartenden Fotografen und posierte einmal kurz auf der Düne... ein Wunder, dass ich diesen kurzen Augenblick nicht verschlafen habe;-)

Rothirsch
Rothirsch

Ein Hirsch tat mir am nächsten Tag den Gefallen und zog relativ dicht an mir vorbei, so dass ich zu meinen ersten annähernd formatfüllenden Aufnahmen dieser Art gekommen bin. Insofern war die Aktion Rotwild-Brunft für mich doch erfolgreich auch wenn ich keine Action-Aufnahmen bekommen habe.

diesjähriger Alpenstrandläufer
diesjähriger Alpenstrandläufer

Der nächste Morgen bot dann perfekte Verhältnisse für die Limikolenfotografie. Es war windstill und der Wasserstand war niedriger als die Tage vorher, so dass sich Sandbänke und ruhige Flachwasserbereiche dazwischen bildeten. Zudem war das Licht durch den stark bewölkten Himmel sehr schön zart. Das Artspektrum war aber begrenzt. Neben Alpenstrandläufern und Pfuhlschnepfen waren nur noch Sanderlinge vertreten.

diesjährige Sanderlinge
diesjährige Sanderlinge

Während die Alpenstrandläufer hauptsächlich nach kleinen Muscheln, Fliegenpuppen und -larven stocherten, fingen die Sanderlinge kleine Krebse in den stillen Flachwasserbereichen zwischen den Sandbänken. Hier haben es wohl zwei der kleinen Flitzer auf den selben Krebs abgesehen... links war schneller und handelte sich dafür eine Kopfnuss ein;-)

Steinschmätzer
Steinschmätzer

Singvögel habe ich die ganze Woche fast komplett vernachlässigt. An diesem attraktiv sitzenden Steinschmätzer konnte ich aber einfach nicht vorbeigehen ohne ein Foto zu machen... und er blieb dankenswerter Weise auch solange sitzen bis er auf der Speicherkarte verewigt war.

diesjähriger Grünschenkel
diesjähriger Grünschenkel

Den krönenden Abschluss bildete am vorletzten Abend - der letzte Tag fiel ins Wasser - dieser Grünschenkel. Bisher kannte ich diese Art nur als extrem scheu und es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass ich einmal Fotos von dieser Art ohne perfekte Tarnung bekommen könnte. Dieser Vogel aber belehrte mich eines Besseren und er unterschritt mehrmals die Naheinstellgrenze des Objektivs (4,5m) obwohl ich ohne jegliche Tarnung und ziemlich auffälig am Strand lag.

Ausstellung über fossile Wale und Delfine

Das Naturhistorische Museum in Rotterdam zeigt vom 08.09.2018 bis 19.05.2019 in einer Ausstellung über fossile Wale und Delfine Skelettfunde aus der Westerschelde.

Eins meiner Fotos vom Sowerby-Zweizahnwal, der sich im Herbst 2015 in die Wismarbucht verirrt hatte, ist in der Ausstellung ebenfalls zu sehen.

 

Einen Link zur Web-Seite der Ausstellung finden Sie hier.

Auf Augenhöhe - Limikolen in Mecklenburg-Vorpommern

Sanderlinge im Winterkleid
Sanderlinge im Winterkleid

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift NaturFoto (Heft 7, Juli 2018, Seite 16 - 23) berichte ich über das Fotografieren von Watvögeln in Mecklenburg-Vorpommern. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Mal wieder Helgoland

Sonnenaufgang über der Düne
Sonnenaufgang über der Düne

Eine Woche Helgoland bei traumhaftem Wetter - zum Fotografieren eigentlich schon zu traumhaft -  liegt hinter mir. Von meinem Schlafzimmerfenster aus konnte ich den Sonnenaufgang über der Düne beobachten und durch einen Baum hindurch fotografieren. Zugleich ist dieses Foto der eindeutige Beleg dass ich es zumindest an einem Morgen um 5 Uhr aus den Federn geschafft habe...

Mornellregenpfeifer
Mornellregenpfeifer

Den Zeitpunkt Ende Mai/Anfang Juni hatte ich bewusst gewählt in der Hoffnung die ein oder andere Limikole im frischen Brutkleid vor die Kamera zu bekommen - dass es dann gleich ein Mornellregenpfeifer am ersten Abend auf der Insel wird, war der Hammer!

Ansonsten waren Limikolen aber sehr rar. Länger anwesend waren nur einzelne Steinwälzer und Sandregenpfeifer.

Haussperling im Gegenlicht
Haussperling im Gegenlicht

So konnte ich mich guten Gewissens noch den gewöhnlichen Singvögeln widmen... und so ist doch tatsächlich mein allererstes Haussperling-Foto entstanden. Dafür musste ich also nach Helgoland fahren;-)

Außerdem konnte ich noch einen Hausrotschwanz und einen Wiesenpieper ablichten.

Nachbarschaftsstreit unter Basstölpeln
Nachbarschaftsstreit unter Basstölpeln

Auch für die Basstölpel blieb noch Zeit. Zunächst war ich skeptisch ob das 600mm-Objektiv eine gute Wahl für diese Vögel ist, doch bot sich mit zusätzlicher Verwendung des 1,4fach Konverters an einer Stelle eine hervorragende Gelegenheit die Vögel vor dem roten Felsen als Hintergrund freizustellen, so dass etwas Abwechslung in die üblichen Basstölpel-vor-blauem-Hintergrund-Bilder kommt.

adulter Rosenstar
adulter Rosenstar

Ornithologische Besonderheiten waren für die Jahreszeit doch eine ganze Menge auf der Insel vertreten. Neben dem Mornellregenpfeifer, der 2 Tage auf der Insel rastete, ließen sich auch immer wieder Rosenstare blicken. Am vorletzten Tag konnte ich dann noch eine männliche Kappenammer beobachten. Ein Foto von diesem schönen Vogel war mir aber leider nicht vergönnt. Außerdem war noch eine Balkan-Bartgrasmücke, die ich leider nicht gesehen habe, im Mittelland. Auch Grünlaubsänger waren auf der Insel... aber kleine grüne Vögel in grünem Baum zu suchen ist nicht meine Stärke...:-D

Abend bei den Basstölpeln
Abend bei den Basstölpeln

Insgesamt war es eine ereignisreiche Woche auf dem roten Felsen. Wohl aufgrund des schönen Wetters waren zwar relativ wenig Vögel auf der Insel, dafür aber einige Highlights für mich. Und von der hautnahen Begegnung mit dem Mornellregenpfeifer werde ich wohl noch lange zehren:-)

Ein Abend bei den Plattbäuchen

Plattbauch (m)
Plattbauch (m)

Der Plattbauch (Libellula depressa) gehört zu den frühen Großlibellenarten und ist eine typische Pionierart. Der Höhepunkt der Flugzeit liegt im Mai/Juni und die Art bevorzugt flache, vegetationsarme und sonnige stehende Gewässer. 

Die geschlechtsreifen Männchen haben ein blaues Abdomen (Hinterleib) und verteidigen von einer Sitzwarte aus ihr Revier gegen männliche Artgenossen.

Plattbauch (w)
Plattbauch (w)

Immature Männchen und Weibchen zeigen dagegen ein goldgelbes Abdomen.

Heute Abend fand ich die Plattbäuche allerdings nicht direkt am Fortpflanzungsgewässer, sondern sie tankten die letzten Sonnenstrahlen des Tages an einer Sonnen-exponierten Hecke. Hier konnte ich mindestens 10 Exemplare entdecken, die leider mit den letzten Sonnenstrahlen in die Baumwipfel zu ihrem Schlafplatz entschwanden. So waren mir keine Fotos im letzten Licht vergönnt.

abendlicher Löwenzahn
abendlicher Löwenzahn

Auf dem Nachhauseweg fiel mir auf wie die untergehende Sonne durch die Pusteblumen auf einer Wiese schien. Also das Auto fix angehalten und das Foto-Equipment wieder ausgeladen und noch ein paar stimmungsvolle Gegenlichtaufnahmen gemacht. So konnte ich dann doch noch die letzten Strahlen der untergehenden Sonne nutzen:-)

Frosch- und Krötenzeit im Landkreis Rostock

Erdkröten-Pärchen
Erdkröten-Pärchen

Aufgrund der lange andauernden Kälte in diesem Frühjahr, begann die Laichzeit der Frösche und Kröten ca. 1 Woche später als in den letzten Jahren. Sobald die ersten Tagestemperaturen an der 20°C Marke kratzen und die Nächte nicht unter 10°C fallen, beginnt die Massenwanderung der Lurche zu ihren Laichgewässern. Treffen Männchen und Weibchen schon währenddessen aufeinander, klammert sich das Männchen am Rücken des Weibchens fest und lässt sich so bequem zum Laichgewässer kutschieren... ein echter Macho eben;-)

Ein echter GRAS-Frosch
Ein echter GRAS-Frosch

Ebenso wie die Erdkröten gehören auch die Gras- und Moorfrösche zu den Explosivlaichern. Das heißt, dass sie sobald die Temperaturen es hergeben - wie auf Kommando - alle zu den Laichgewässern strömen, und dort wenige Tage lang (ca. 1 Woche) eine wilde Laich-Orgie feiern. Danach verlassen die meisten dieser Lurche das Gewässer wieder und lediglich die Laichballen zeugen noch von diesem Spektakel solange bis die Kaulquappen schlüpfen.

Moor- mit Grasfrosch (links)
Moor- mit Grasfrosch (links)

Bei den Moorfröschen färben sich die Männchen zur Laichzeit blau, wobei die Blaufärbung mit der Dauer des Laichspektakels zunimmt. Von den drei gezeigten Arten kamen die Moorfrösche als letztes so richtig in Fahrt und ich konnte sie erst heute ablichten. Dafür zeigten sie dieses Jahr aber eine ausgesprochen intensive Blaufärbung... zur Freude des Fotografen:-)

Frühe Wintergäste in MV

Nordische Wasseramsel (Cinclus cinclus ssp. cinclus)
Nordische Wasseramsel (Cinclus cinclus ssp. cinclus)

Jedes Jahr überwintern einige Wasseramseln aus Skandinavien (überwiegend aus Norwegen und Schweden) in MV wobei die ersten Vögel meistens erst ab der 2. Novemberhälfte eintreffen und das Maximum überwinternder Wasseramseln erst im Januar erreicht wird. Dieses Jahr allerdings wurde bereits in der letzen Oktober-Dekade ein Einflug in Norddeutschland registriert. Bis heute sind allein in MV mindestens 10 Vögel beobachtet worden. Dazu kommen 4 in SH - davon eine sogar auf Helgoland - und eine in BB. Ich konnte bisher 3 verschiedene Individuen im Raum Güstrow beobachten. Der hier gezeigte Vogel wurde im letzten Herbst/Winter bei Hamburg beringt. Dazu kommt ein beringtes vorjähriges Männchen, das sich momentan im gleichen Gebiet aufhält wie letzten Winter und ein unberingter Vogel.

diesjähriger Meerstrandläufer
diesjähriger Meerstrandläufer

Vom Meerstrandläufer überwintern in MV nur einzelne Exemplare und alljährliche Nachweise weniger Individuen gibt es lediglich in Warnemünde meistens erst ab Ende November. Doch dieses Jahr tauchten die ersten Vögel bereits in der ersten Oktoberhälfte in MV auf und bis jetzt wurden ca. 8 Vögel beobachtet. Seit über einer Woche halten sich auch zwei diesjährige Meerstrandläufer in Warnemünde auf. Einer der beiden ist auf dem Foto bei der Gefiederpflege zu sehen.

Wenn zwei sich streiten...

...freut sich die dritte Pfuhlschnepfe:-D
...freut sich die dritte Pfuhlschnepfe:-D

Black and white

Sanderling
Sanderling

Durch gezielte Unter- bzw. Überbelichtung lassen sich interessante Effekte erzielen. Voraussetzung dafür ist, dass Hauptmotiv und Hintergrund einen hohen Kontrast bilden. Hier hockte beispielsweise der überwiegend helle Sanderling mitten in dunkler unschöner Algenpampe. Durch die Unterbelichtung löst sich der unschöne Hintergrund fast komplett in schwarz auf. Nur leichte Strukturen sind noch zu erkennen, die in diesem Fall den Schnabel des Sanderlings noch betonen... es würde schließlich merkwürdig aussehen, wenn sich auch der Schnabel im schwarz des Hintergrunds auflösen würde.

Alpenstrandläufer
Alpenstrandläufer

Dieser Alpenstrandläufer stand bei trübem Wetter in einer Pfütze auf hellem Strandsand. Durch leichte Überbelichtung löst sich der Hintergrund fast komplett in weiß auf. Nur die Spiegelung des Vogels sowie leichte Wasserbewegungen um den Vogel bleiben erkennbar. Diese Effekte lassen sich auch nachträglich am Rechner erzeugen. Das nachträgliche Abdunkeln ist meistens problemlos möglich. Die Überbelichtung dagegen sollte möglichst schon direkt bei der Aufnahme geschehen, da man sich durch nachträgliches Aufhellen schnell unschönes Bildrauschen einfängt.

Knutts (Calidris canutus) auf Nahrungspirsch

Knutt-Trupp auf Nahrungspirsch
Knutt-Trupp auf Nahrungspirsch

Für diese Limikolensaison stehen auf meiner Wunschliste ausdrucksstarke Fotos, die mehrere Vögel zeigen und stimmungsvolle Gegenlichtaufnahmen. Gestern Abend entdeckte ich einen Trupp aus 4 Knutts, die systematisch den kiesigen Spülsaum nach Nahrung absuchten. Von diesen wuseligen Gesellen ein Bild hinzubekommen, das mehrere Vögel in ansprechender Pose zeigt ist fast unmöglich und es gehört eine große Portion Zufall und Glück dazu. So bin ich über diese Aufnahme, die zwei weitere Vögel unscharf und versetzt im Hintergrund zeigt sehr glücklich.

Leckerbissen
Leckerbissen

Die bevorzugte Nahrung von Knutts sind kleine Muscheln, die sie im Ganzen schlucken und anschließend mit ihrem Muskelmagen knacken.

Einer der Vögel entdeckte eine kleine Muschel mit eingeklemmten Algen, die anscheinend eine große Anziehungskraft auf ihn ausübte.

Futterneid
Futterneid

Auch seinem Kollegen entging diese attraktive Muschel nicht und mit gierigem Blick lauerte er auf eine Gelegenheit die Beute zu stibitzen.

Doch im Endeffekt bekam der Finder die ihm gebührende Belohnung in Form eines ordentlichen Proteincocktails.

Der Tag geht zu Ende
Der Tag geht zu Ende

Am Ende gab es genügend Muscheln für alle um Kraft für die weitere Reise zu tanken und die Knutts konnten entspannt den Tag ausklingen lassen.